Alina Romanovska

Telefon: 0231/755-5343

Raum: G1-413

Email: alina.romanovska@tu-dortmund.de


Lebenslauf:

  • 1994:
    Geboren in Nikopol (Ukraine)
  • 2013:
    Abitur am Gymnasium Koblenzer Straße
  • 2013-2016:
    Bachelor-Studium der Chemischen Biologie an der TU-Dortmund
    Abschluss: Bachelor of Science
    Thema: Synthese & Charakterisierung von Polymer-Ciprofloxacin Konjugaten mittels Spacer-Methode
  • 2016-2018:
    Master-Studium der Chemischen Biologie an der TU-Dortmund
    Abschluss: Master of Science
    Thema: Synthese & Charakterisierung von amphiphilen Blockcopolymeren mit funktionellen Endgruppen
  • Seit 2018:
    Doktorandin am Lehrstuhl BMP

Forschungsgebiete:

  • Poly(2-oxazoline)
  • Polymer-Antibiotika Konjugate
  • ABA-Triblockcopolymere

Die Weltgesundheitsorganisation wertet Resistenzen gegen Antibiotika als eine der größten Gefährdungen für die Menschheit im 21. Jahrhundert. Die Derivatisierung von Antibiotika ist ein wertvolles Mittel, um Resistenzen zu überwinden. Die bisher wenig untersuchte Konjugation von Antibiotika mit Makromolekülen, insbesondere Poly(2-oxazolinen), bietet zusätzlich noch die Möglichkeit, die Eigenschaften von „Smart Polymers“ mit denen der antibakteriellen Substanzen zu kombinieren. Dies führt zu Eigenschaften, die nicht durch einfache chemische Modifikation erreicht werden können. Ziel dieses Projektes ist es, neue Wege für die Darstellung von Polymer Antibiotikum Konjugaten (PAK) zu finden, die bakterielle Resistenzen überwinden können und gleichzeitig biokompatibel sind, die Antibiotika aktivieren und die Bildung neuer Resistenzen verhindern oder zumindest verzögern. Die höhere Aktivität wird durch die Konjugation von Ciprofloxacin mit amphiphilen Poly(2-oxazolinen) adressiert. Dabei sollen die Polymere Membran-aktiv sein und den Durchgang durch die Bakterienmembran erleichtern. Die Deaktivierung von Antibiotika wird durch thermisches Schalten von „Smart Polymers“-Schwänzen am Antibiotikum adressiert. Dies soll durch spezifisches Abspalten einer Endgruppe innerhalb der Bakterienzelle realisiert werden, worauf es dann zu einer Aktivierung des Antibiotikums kommt, welches dann in der Zelle verbleibt. Ein anderer Weg der Deaktivierung wäre die Einkapselung der Antibiotika in bestimmte Polymerstrukturen.


Publikationen:

  • Martin Schmidt, Alina Romanovska, Youssef Wolf, Thanh-Duong Nguyen, Anna Krupp, Hannah L. Tumbrink, Jonas Lategahn, Jan Volmer, Daniel Rauh, Stephan Luetz, Christian Krumm ,Joerg C. Tiller
    Insights into the Kinetics of the Resistance Formation of Bacteria against Ciprofloxacin Poly(2-methyl-2-oxazoline) Conjugates
    Bioconjugate Chem., Volume 29, Issue 8